Grand Teton National Park 14. bis 15. Sep 2007

14.09.07

Der Grand Teton Nationalpark ist ein alpiner Hochgebirgspark mit einer markanten Gipfelkette im Westen, den Grand Tetons. Der Anblick ist überwältigend. Von dem auch schon rund 2000 Meter hoch gelegenem Talboden steigen die Viertausender steil an. Die höchste Erhebung, der Grand Teton, liegt 4.197 Meter über dem Meerespiegel. Östlich der Berge liegt die weite Ebene mit dem Namen Jackson Hole und der große Bergsee Jackson Lake, außerdem die kleineren Seen Leigh Lake und Jenny Lake.

 

Kurz nach Verlassen des Yellowstone Parks erreichten wir schon bald den Jackson Lake. An der Jackson Lake Junction bei Moran teilt sich die Straße. Beide Wege führen nach Moose, wo sie sich wieder treffen und weiter nach Jackson führen. Wir entschieden uns für die Teton Park Road. Diese führte uns nicht nur näher an der Gebirgskette heran, sondern auch vorbei am Jenny Lake, ein idealer Ausgangspunkt für kleinere (oder auch mehrtägige) Wanderungen in traumhafter Gebirgslandschaft.

 

Vom Jenny Lake Visitor Center wanderten wir in Richtung Cascade Canyon zu den Hidden Falls am Westufer des Sees. Der knapp 4 Kilometer lange Weg führt zunächst durch einen Kieferwald und später sehr dicht am Ufer des Sees entlang. Gemäß Hinweistafeln können einem dort Grizzley- und Schwarzbären über den Weg laufen - uns begegneten lediglich einige Streifen- und Eichhörnchen. Auf der anderen Seeseite angekommen, ging es dann noch ca. 1 km bergan zu den Hidden Falls. Waren bis eben noch fast alleine unterwegs, herrschte an den Wasserfällen schon reger Andrang. Lag wohl an dem Jenny Lake Shuttle Boat vom Visitor Center zu der gegenüberliegenden Seite des Sees.


 

Trotz der vielen Besucher bestaunten wir einige Zeit den 75 hohen kaskadenartig fallenden Wasserfall. Wer mehr Zeit mitbringt, kann von hier aus den Cascade Canyon durchwandern, eine mehrere hundert Meter breite Gebirgsschlucht, die sich in der Länge über mehrere Kilometer erstreckt und immer enger wird.

Für uns ging es nun den gleichen Weg wieder zurück zum Parkplatz. Fasziniert von den schroffen Bergen blieben wir noch eine Weile am Jenny Lake, genossen die Sonne und die sagenhafte Kulisse der Grand Tetons.

 

Auf der Weiterfahrt durch das Jackson Hole Valley kann man die Gipfel der Teton Berggruppe aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, und jede Aussicht bietet neue Erlebnisse.

In vielen Reiseführern wird der Grand Teton National Park bei knapper Zeit als nicht lohnenswert beschrieben. Uns hat der Grand Teton sehr gut gefallen und wir können einen Aufenthalt sehr empfehlen.

Am frühen Abend erreichten wir Jackson, neben West Yellowstone ein weiterer Touristenmagnet in der Region Yellowstone/Grand Teton. Ob im Sommer als Etappenziel vom/zum Yellowstone Park oder im Winter als Ziel vieler Skisportler. Leider gibt es nirgendwo sonst eine derart hohe Dichte an teuren Hotels, Motels und Restaurants. Wir waren in der Best Western Lodge at Jackson Hole untergebracht.

 

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Salt Lake City.

 

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