Death Valley National Park 24. bis 25.Sep 2007

24.09.07

Etwas übernächtigt und auch etwas wehmütig verließen wir heute Las Vegas. An dieser Stelle die Empfehlung: Las Vegas mind. 2 Nächte bleiben, um einfach am Hotelpool etwas relaxen zu können. Relaxen war heut leider nicht angesagt. 

Für uns ging es heute weiter ins Death Valley. Die folgenden 230 km führten uns durch sehr karge und wenig anschauliche Landschaften.

Wir passierten die Siedlungen Parhump und Shoeshone. Von Shoeshone ging es dann auf der Straße 190 West zur Furnace Creek Ranch, zentral im Death Valley gelegen. Der Death-Valley-Nationalpark (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Dies liegt daran, dass sich die feuchten Winde auf ihrem Weg vom Pazifik an fünf Bergrücken abregnen, bevor sie über das Gebiet des Parks ziehen können. Das Death Valley ist außerdem eine der heißesten Gegenden der USA. Am 10.Juli 1913 wurde bei Greenland Ranch (heute bekannt als Furnace Creek Ranch) eine Temperatur von 56,7°C gemessen. Umso weniger mag man glauben, dass wir kurz vor Einfahrt in den National Park vor überfluteter Straße halten mussten. Die Gegend ist halt so trocken, dass jeder Regenschauer für Überflutung sorgt. Nachdem einige PKW´s vor uns die Stelle recht sicher überwunden haben, wagten wir uns auch durch die "Fluten".

Der Nationalpark liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada..


Der tiefste Punkt des Tals (Bad Water) liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.

Das Tal ist von mehreren Gebrigen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range mit dem 3368 m hohen Telescope Peak.

Mitten im Death Valley liegt eine kleine "Oase", die Furnace Creek Ranch mit Hotel, Golfplatz, Swimmingpool, ein paar kleinen Geschäften und Kneipen. Wir checkten am frühen Abend ein und trotzten ein wenig der Hitze im klimatisierten Hotelzimmer.

Einen schönen Sonnenuntergang erlebten wir am Zabriskie Point.

Die Gesteinsformationen sind die Sedimente des ehemaligen Lake Zabriskie, der vor 9 Millionen Jahren ausgestrocknet ist. Durch die hohen Temperaturen, den Wind und eine nahe gelegenes Flussbett, das bei Gewittern im Sommer zu einem reißenden Wasserlauf anschwillt, sind die Formationen starker Erosion ausgesetzt.

 

 

Letzte Etappe nach Los Angeles...